Substance
„Substance“ ist eine generative 3D-Studie organischer Strukturen und der irritierenden Grenze zwischen natürlicher und künstlicher Materie. In Blender habe ich prozedurale Voronoi-Texturen mit 3D-Scans von Ästen und Blättern kombiniert. So entstehen Formen, die zugleich biologisch, synthetisch und fremdartig wirken.
Entsättigte Bilder, Kantenlicht und animiertes Displacement lenken den Blick auf Textur, Oberfläche und Bewegung. Experimente mit feuchtem, fleischigem Sounddesign verstärken die Körperlichkeit der Arbeit.
Das Projekt untersucht, warum bestimmte Materialien zugleich anziehend und verstörend wirken können – und wie wenig es braucht, damit eine abstrakte Form lebendig erscheint.